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Wir benötigen dringend weitere Bilder und Informationen zu u.a. General!!!!
 

Generalleutnant Dr. phil. Friedrich Altrichter

23.01.1942

Friedrich Altrichter wurde am 03.09.1890 in Berlin geboren und trat am 16.03.1910 als Fahnenjunker dem Grenadier-Regiment 10 bei. Nach Besuch der Kriegsschule in Neiße, vom 01.11.1910 bis zum 31.07.1911 und der Gewehrfabrik in Danzig vom 01.05.1914 bis zum 31.07.1914, wird Altrichter im Rahmen seines Regiments in den ersten Kämpfen des 1. Weltkriegs eingesetzt. Altrichter war bereits am 18.08.1911 zum Leutnant befördert worden.
Am 02.08.1914 wird er Adjutant beim Ersatz-Bataillon des Regiments, am 20.09.1914 bei der Etappen-Inspektion der 9. Armee und am 16.05.1915 bei der 99. Reserve-Infanterie-Brigade, wo er am 18.08.1915 zum Oberleutnant befördert wird.
Am 24.11.1917 erfolgte die Versetzung in den Stab des I. Bataillons des Reserve-Infanterie-Regiments 230, wo er ab dem 07.12.1917 eine Kompanie erhält und 7 Tage später Kommandeur des I. Bataillons wird.
Am 05.01.1918 wechselt er als Batteriechef zum Reserve-Feldartillerie-Regiment 50 und wird am 11.02.1918 zum 2. Generalstabsoffizier im Stab der 50. Reserve-Division ernannt. Doch bereits am 05.05.1918 kehrt er als Batteriechef zum Reserve-Feldartillerie-Regiment 50 zurück, um am 16.05.1918 wieder 2. Generalstabsoffizier zu werden.
Am 10.08.1918 wird Altrichter Kompaniechef beim Reserve-Infanterie-Regiment 230 und am 15.09.1918 wieder 2. Generalstabsoffizier in der 50. Reserve-Infanterie-Division, wo er am 20.09.1918 zum Hauptmann befördert wird.
Am 12.11.1918 zum Kompaniechef im Reserve-Infanterie-Regiment 229 ernannt, übernimmt er am 10.04.1919 eine Kompanie im Grenadier-Regiment 10, am 01.05.1919 beim Reichswehr-Infanterie-Regiment 12, am 15.02.1920 im Infanterie-Regiment 11 und am 01.10.1920 im Infanterie-Regiment 7. Außerdem hatte er im Jahre 1919 geheiratet. Aus dieser Ehe geht mindestens eine Tochter hervor.
Nach dem Wechsel als Ausbilder an die Infanterieschule, am 01.02.1929, erhält er am 01.12.1931 die Beförderung zum Major und am 01.10.1933 die Ernennung zum Offizier für Sonderaufgaben beim Chef der Heeresleitung und ist nach Aufnahme seines Studiums Dozent für Wehrwissenschaft und Wehrpsychologie an der Uni in Frankfurt am Main.
Vom 01.03.1934 bis zum 06.10.1936 ist er Bataillonskommandeur beim Infanterie-Regiment 9 in Potsdam, wo er am 01.10.1934 zum Oberstleutnant befördert wird. Weiterhin promoviert er am 11.06.1936 zum Dr. phil an der Universität Heidelberg.
Altrichter wird am 06.10.1936 Leiter des Lehrgangs "D" an der Kriegsschule in Dresden und dort am 01.04.1937 zum Obersten befördert. Zugleich übernimmt er vom 02.05.1938 bis zum 08.10.1938 das Kommando über das Infanterie-Regiment 54. Am 10.11.1938 ist er Leiter der Lehrgruppe "A" an der Dresdner Kriegsschule und wird am 26.08.1939 zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 188 ernannt. Als solcher nimmt er am Polenfeldzug teil.
Am 15.01.1940 wird er Kommandeur der Infanterie-Lehrgänge der 164. Infanterie-Division und nach dem Frankreich-Feldzug in die Führer-Reserve versetzt.
Am 10.10.1940 zum Kommandeur der Infanterie-Lehrgänge der 71. Infanterie-Division ernannt, wird er am 25.03.1941 erneut in die Führer-Reserve versetzt, wo er am 01.04.1941 zum Generalmajor befördert wurde.
Am 12.07.1941 wird er mit der Führung der 1. Infanterie-Division beauftragt und erhält am 04.09.1941 das Kommando über die 58. Infanterie-Division.
Nach erneuter Versetzung in die Führer-Reserve vom 03.04.1942 bis zum 01.06.1942, übernimmt Altrichter das Kommando über die 154. Division, der späteren 154. Feld-Ausbildungs-Division. Hier erhält er am 10.04.1943 die Beförderung zum Generalmajor. Später wird die Division in 154. Infanterie-Division umbenannt.
Am 17.04.1945 wird er zum Befehlshaber des Feldausbildungskorps "Mitte" ernannt und gerät als solcher am 08.05.1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft.
Dr. phil. Friedrich Altrichter verstarb am 14.04.1949 im Gefangenlager Bedaik in Ostsibirien.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker 16.03.1910   Eisernes Kreuz II. Klasse  - 1. WK ???
Fähnrich 00.00.1910   Ehrenkreuz für Kriegsverdienste von Sachsen-Meiningen 00.00.1915
Leutnant 00.00.1911   Eisernes Kreuz I. Klasse  - 1. WK 00.00.1916
Oberleutnant ???   Hamburger Hanseatenkreuz 00.00.1917
Hauptmann ???   Ehrendegen verliehen durch das Herzogl. Sachsen-Meining. Hofmarschallamt 00.00.1920
Major 01.12.1931   Kyffhäusergedenkmünze 00.00.1922
Oberstleutnant ???   Ehrenkreuz für Frontkämpfer 00.00.1935
Oberst 01.04.1937   Dienstauszeichnung I. Klasse 00.00.1936
Generalmajor 01.04.1941   Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 00.00.1939
Generalleutnant 10.04.1943   Eisernes Kreuz II. Klasse  00.00.1939
      Eisernes Kreuz I. Klasse  ???
      Deutsches Kreuz in Gold 24.01.1942 (23.01.1942)
      Medaille Winterschlacht im Osten ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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