Generalmajor Kurt Domansky

Kurt Domansky (diverse Quellen geben auch die Vornamen Heinrich oder Heinz an) wurde am 13. Juni 1892 in Neufahrwasser bei Danzig geboren.

Bereits früh schlug er eine Offizierslaufbahn ein und trat am 14. März 1911 als Fähnrich in das 35. Feldartillerieregiment ein. Am 22. Mai 1912 erhielt er seine Ernennung zum Leutnant im selben Regiment.

Am 1. Oktober 1912 wechselte er zum 79. Feldartillerieregiment und versah seinen Dienst ab dem 23. April 1915 bei der II. Abteilung, bis er am 21. Juni 1915 Adjutant des Regiments wurde. In dieser Dienststellung wurde er am 19. Dezember 1915 zum Oberleutnant befördert und ab dem 17. März 1917 als Batterieführer eingesetzt. Am 26. Oktober 1918 erfolgte die Versetzung zur Ersatzabteilung des Regiments, am 8. November übernahm er jedoch wieder eine Batterie und wurde am 21. Januar 1920 unter gleichzeitiger Charakterisierung als Hauptmann aus dem Heer entlassen.

Am darauf folgenden Tag trat er in die Polizei ein, der er als Polizei-Hauptmann bis zu seiner Reaktivierung in den halbaktiven Dienst am 1. Oktober 1933 angehörte. An diesem Tage erfolgte seine Beförderung zum Hauptmann und die Versetzung zur Kommandantur Marienburg. Ab dem 1. Mai 1934 dient er in der II. Abteilung des AR 1 in Königsberg und am 1. Oktober wird er Batteriechef im AR Allenstein, welches aus der III./AR 1 gebildet wurde und später AR 11 hieß.

Am 1. April 1935 wird er Kommandeur der III./AR Allenstein und erhält hier am 1. September 1935 seine Beförderung zum Major. Am 22. Juli 1938 wechselt er, nachdem er am 1. Juni zum Oberstleutnant ernannt wurde, als Kommandeur der II. Abteilung zum AR 98 nach Wels bei Linz. Hier erlebt er den Polenfeldzug mit der 45. ID bis er am 1940 Kommandeur des AR 122 der 122. ID wird. Kurz vor dem Beginn des Russlandfeldzugs wird er am 13. Mai 1941 zum Oberst befördert und zieht dann mit seinem Regiment bis vor Leningrad, ist bei Staraja Russa und Demjansk eingesetzt und verlässt das AR 122 schließlich am 10. April 1943, um zur Führerreserve des OKH versetzt zu werden.

Vom 1. Mai 1943 bis 20. März 1944 ist er abermals Kommandeur des AR 122 und anschließend Artilleriekommandeur 401 beim I. AK, welches zu dieser Zeit zur 16. Armee im Nordabschnitt der Ostfront gehörte. Ab dem 1. September 1944 ist er mit der Führung der 93. ID beauftragt, welche im Kurland-Kessel stand.

Am 9. November 1944 wird er zum Generalmajor befördert und übernimmt nach dem Soldatentod des bisherigen Divisionskommandeurs Generalmajor Georg Haus am 16. April 1945 die 50. ID. Jedoch fiel auch er kurz vor Kriegsende, nach nur wenigen Tagen als Kommandeur, am 26. April 1945 bei Stutthof in Ostpreußen, wo die Division seit Juli 1944 eingesetzt war.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Danke Hannes