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Generalleutnant Friedrich Schmidt

Friedrich Schmidt wurde am 5. März 1892 in Liker/Ungarn geboren.
Im Frühling 1911 trat er in das Heer ein und wurde am 18. August 1912 im Infanterieregiment 28 zum Leutnant befördert. Hier nahm er auch am 1. Weltkrieg teil und wurde nach dessen Beendigung aus der Armee entlassen.
Nach seiner Reaktivierung wurde er am 1. September 1935 zum Oberstleutnant und 2½ Jahre später am 1. März 1938 zum Oberst befördert. Mit diesem Dienstgrad übernahm er am 24. November 1938 das IR 72 in Karlsbad, welches zur späteren 46. ID gehörte.
In der Funktion des Regimentskommandeurs zog er ab dem 1. September 1939 in den Polenfeldzug. Hier war er im Divisionsverband der 46. ID mit seinem IR 72 bei der 10. Armee in Südpolen eingesetzt.
Ab Dezember 1939 wurde die Division OKW-Reserve und stieß im Juni 1940 im Frankreichfeldzug bis nach Dünkirchen vor.
Nach der Kapitulation Frankreichs verblieb sie an der Atlantikküste, bis sie im März 1941 nach Rumänien verlegt und hier im Verband der 12 Armee gegen Jugoslawien eingesetzt wurde. Ab August 1941 war sie im Bereich der 11. Armee bei der Eroberung Bessarabiens im Einsatz.
Am 22. November 1941 erhielt Schmidt das Deutsche Kreuz in Gold.
Ab dem 1. März 1942 übernahm er die 50. ID als Kommandeur und wurde am gleichen Tag zum Generalmajor befördert. Hier stand man zu dieser Zeit auf der Krim.
Im Mai wurde die Halbinsel Kertsch erobert und im Juni/Juli 1942 die Festung Sewastopol.
Nach der Beendigung der Kämpfe wurde Friedrich Schmidt Festungskommandant und empfing in dieser Stellung den rumänischen König Michael, den japanischen Botschafter General Oshima und eine Anzahl von Militärattachés verbündeter und neutraler Staaten, welche sich die Kampfanlagen um Sewastopol ansahen.
Im November 1942 wurde die 50. ID dann zur 1. PzArmee in den Kaukasus verlegt und kämpfte dort am Terek.
Über die Jahreswende musste man sich jedoch zurückziehen und stand ab Februar 1943 im Kubanbrückenkopf. Hier fanden schwere Kämpfe mit russischen Truppen statt, welche versuchten, die deutschen Stützpunkte in dem lagunenartigen Gebiet zu zerschlagen.
Mit dem 1. März 1943 wurde Schmidt zum Generalleutnant ernannt und führte weiterhin umsichtig die 50. ID. Am Vormittag des 26. Juni 1943 befand er sich auf dem Weg zur Stellung des III./GR 121 im Nordabschnitt der Kurkafront im Kuban-Gebiet als sein Wagen in der Nähe der Stellungen der 4./AR 150 auf eine Mine fuhr. Sein Fahrer und er wurden dabei getötet. Er wurde vor Ort mit allen militärischen Ehren beigesetzt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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