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Wir benötigen dringend weitere Bilder und Informationen zu u.a. General!!!!
 

Admiral Max Bastian

Max Bastian wurde am 28.08.1883 in Spandau geboren und trat am 01.04.1902 der Marine bei. Seine Grundausbildung erhielt er auf dem Schulschiff "MOLTKE" und besucht dann vom 01.04.1903 bis zum 30.09.1904 die Marineschule und nimmt an verschiedenen Spezialkursen teil.
Am 25.10.1904 reist er nach Ostasien aus und kommt dort ab dem 27.11.1904 auf dem Schweren Kreuzer "HANSA" zum Einsatz. Anschließend ab dem 01.10.1905 Wachoffizier auf dem Kanonenboot "LUCHS", kehrt er am 01.10.1906 in die Heimat zurück. Dort versieht er ab dem 21.11.1906 seinen Dienst auf dem Linienschiff "SCHWABEN" und ist ab dem 04.04.1907 Wachoffizier zunächst auf dem Linienschiff "KAISER FRIEDRICH II." und ab dem 01.10.1907 auf dem Linienschiff "KAISER BARBAROSSA".
Bastian ist dann ab dem 01.10.1908 Kompanie- und Gerichtsoffizier bei der 1. Werft-Division und ab dem 15.09.1910 Wachoffizier auf dem Linienschiff "PREUßEN".
Vom 01.10.1912 bis zum 30.06.1913 besucht er einen Lehrgang an der Marineakademie und steht dann zur Verfügung der 1. Marine-Inspektion, dem vom 01.10.1913 bis zum 30.06.1914 ein weiterer Lehrgang an der Marineakademie folgt.
Ab dem 01.07.1914 zur Verfügung der Inspektion für das Ausbildungswesen der Marine, kommt Bastian mit Beginn des 1. Weltkrieges ab dem 02.08.1914 als Wachoffizier auf dem Leichten Kreuzer "AMAZONE" zum Einsatz.
Bereits am 23.10.1914 wechselt er als Flagg-Leutnant in den Stab der Küstenverteidigungs-Division "Ostsee" und wird dann ab dem 25.04.1915 als Admiralstabsoffizier beim 2. Admiral der Aufklärungsstreitkräfte "Ostsee" eingesetzt. Als 3. Admiralstabsoffizier wechselt er dann am 15.01.1916 in den Stab der VI. Aufklärungsgruppe und ist zugleich Führer der Torpedoboote "Ostsee". Anschließend übernimmt er vom 04.06.1916 bis zum 24.01.1918 den Posten des 2. Admiralstabsoffiziers beim Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte "Ostsee", um dann mit gleicher Dienststellung zum Befehlshaber der Marinerüstung "Kurland" zu wechseln.
Bereits am 23.02.1918 ist er 2. Admiralstabsoffizier beim Spezialverband "Ostsee", bzw. ab dem 01.06.1918 1. Admiralstabsoffizier beim Befehlshaber "Ostsee". Mit Waffenstillstand gehörte er diesem Stab zur Abwicklung auch weiterhin an, bis er am 28.01.1919 als Marineverbindungsoffizier zum Grenzschutzkommando "Nord" überstellt wird. Von dort wechselt er dann am 25.08.1919 in das Marinearchiv.
Mit dem 16.09.1919 kommt er jedoch als 2. Admiralstabsoffizier zur Marinestation "Ostsee" und ist vom 24.04.1920 bis zum 14.06.1923 Dezernent bei der Admiralität, bis er dann erneut ins Marinearchiv wechselt.
Ab dem 18.10.1923 beim Schiffsstamm des Linienschiffes "´ELSAß" und einer erneuten Versetzung in das Marinearchiv vom 12.12.1923 bis zum 31.03.1924, übernimmt Bastian ab dem 01.04.1924 den Posten des Navigationsoffiziers auf dem Linienschiff "BRAUNSCHWEIG". Dabei versieht er zugleich auch seinen Dienst im Marinearchiv.
Am 04.01.1926 wechselt er als 1. Admiralstabsoffizier zum Flottenkommando und übernimmt am 01.10.1928 das Kommando über das Linienschiff "SCHLESIEN".
Kurz darauf wechselt er am 24.09.1929 als Leiter der Haushaltsabteilung der Marine in das Reichswehrministerium und ist anschließend vom 01.10.1932 bis zum 28.09.1934 Befehlshaber der Linienschiffe. Danach 2. Admiral der Marinestation "Ostsee", wechselt er am 27.09.1935 als Chef der Marinehauptamtes in das Oberkommando der Kriegsmarine. Anschließend steht er vom 04.04. bis zum 30.09.1938 zur Verfügung des Oberbefehlshabers der Wehrmacht und übernimmt dann die Präsidentschaft der Reichsfürsorge und des Versorgungsgerichts.
Kurz nach Beginn des 2. Weltkrieges wird er schließlich zum Präsidenten des Reichskriegsgerichtes ernannt. Die Ernennung erfolgte durch Hitler persönlich, wobei Bastian formell dem Reichskriegsminister unterstellt war. Bastian war damit sowohl Verwaltungschef als auch Gerichtsheer einer Militärjustizbehörde. Bastian leitete die Geschäfte des Reichskriegsgerichts und nahm an der Rechtssprechung nicht teil, da er keinem der Senate angehörte. Vielmehr hatte er die Aufgabe dem Reichskriegsminister über seine Erfahrungen in der Strafrechtspflege der Wehrmacht zu berichten. Er verteilte für jedes Jahr die Geschäfte der Senate, wies die Senatspräsidenten zu. Als Gerichtsherr hatte er eine Kommandostellung inne und hatte staatsanwaltliche Funktionen, bei deren Ausübung der dem Anweisungsrecht des Reichskriegsministers oder des Chefs des OKW und Hitlers unterworfen war. Bastian oblag es schließlich, vorbehaltlich des Anweisungsrechtes, ob der Beschuldigte nach dem Ergebnis der Untersuchung außer Verfolgung zu setzen sei, oder gegen ihn einzuschreiten ist. Im Verlauf des Krieges erhielt Hitler das alleinige Bestätigungs- und Aufhebungsrecht, womit er stets das letzte Wort auch in jeglichen Prozessen, bspw. gegenüber Generalen hatte.
Nachdem Bastian dann am 01.11.1944 zur Verfügung des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine gestellt wurde, nahm er schließlich am 30.11.1944 seine Verabschiedung aus dem Dienst entgegen.
Max Bastian verstarb am 11.03.1958 in Wilhelmshaven.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Seekadett 01.04.1902   Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Fähnrich zur See 11.04.1903   Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ???
Leutnant zur See

29.09.1905

  Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Oberleutnant zur See 15.10.1907   Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern ???
Kapitänleutnant 22.03.1913   Kriegsverdienstkreuz I. Klasse mit Schwertern ???
Korvettenkapitän 29.06.1920   Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes 12.10.1944
Fregattenkapitän 01.04.1927      
Kapitän zur See 01.12.1928      
Konteradmiral 01.09.1933      
Vizeadmiral 01.12.1935      
Admiral 01.04.1938      
         

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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