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Konteradmiral Franz Claassen

Franz Claassen wurde am 15.11.1881 in Goldbeck/Pommern geboren und trat am 10.04.1899 als Seekadett der Kaiserlichen Marine bei.
Am 19.05.1899 kommt er auf das Schulschiff „GNEISENAU“ und absolviert vom 09.04.1900 bis zum 30.09.1901 verschiedene Spezialkurse an der Marineschule, nach deren Beendigung er auf das Linienschiff „KAISER WILHELM II.“ wechselt und dort am 27.09.1902 zum Leutnant zur See befördert wird.
Am 01.10.1903 wird er zum Kompanieoffizier bei der I. Marine-Division ernannt und wird am 10.02.1904 Wachoffizier auf dem Kanonenboot „HABICHT“ und wechselt am 29.11.1904 zum Marine-Expeditionskorps Süd-West-Afrika, wo er am 21.03.1905 die Beförderung zum Oberleutnant zur See erhält.
Nach erneuter Tätigkeit als Kompanieoffizier bei der I. Marine-Division vom 09.04.1905 bis zum 05.08.1905 kommt er als Wachoffizier auf den Kleinen Kreuzer „UNDINE“, wonach er am 13.10.1906 Ausbilder auf dem Linienschiff „WÜRTTEMBERG“ wird.
Als Wachoffizier kommt er am 03.09.1908 als Wachoffizier auf das Linienschiff „POMMERN“, wo er am 27.03.1909 zum Kapitänleutnant befördert wird.
Erneut Kompanieoffizier bei der I. Marine-Division vom 16.09.1910 bis zum 01.04.1911 wird er danach Wachoffizier auf dem Schulschiff „KÖNIG WILHELM“, von wo aus er am  01.04.1912 als Kompanieoffizier zur I. Werft-Division wechselt.
Am 31.05.1912 erhält er den Posten des Adjutanten der Reichsmarinewerft in Kiel und steht ab dem 01.12.1912 zur Verfügung bei der I. Werft-Division.
Es schließt sich am 20.11.1912 der Posten des Torpedo-Offiziers auf dem Schweren Kreuzer „YORCK“ und am 22.05.1913 der des Wachoffiziers auf dem Schweren Kreuzer „SEYDLITZ“ an.
Vom 30.09.1913 bis zum 31.07.1914 ist er Referent bei der Marineerprobungskommission und wird am 03.08.1914 zunächst Kommandant auf dem Hilfsminenstreudampfer „DEUTSCHLAND“ und ab dem 26.08.1914 auf dem Hilfsminenstreudampfer „RÜGEN“.
Als 1. Torpedo-Offizier wird er am 06.09.1915 auf den Schweren Kreuzer „LÜTZOW“ versetzt und gehört somit zur Stammbesatzung des Schiffes. Es folgen Posten auf dem Schweren Kreuzer „FRANKFURT“, dem Linienschiff „BAYERN“, dem Kriegsschiff „BADEN“ und dem Leichten Kreuzer „EMDEN“. In diese Zeit fällt am 26.04.1917 die Beförderung zum Kapitänleutnant.
Vom 06.08.1918 bis zum 12.10.1918 übernimmt er kurzzeitig die Führung des Leichten Kreuzers „EMDEN“.
Mit Kriegsende steht er vom 04.12.1918 bis zum 13.02.1919  zur Verfügung beim Chef der Marinestation "Ostsee" und wird dann zum Navigationsdirektor bei der Reichsschiffswerft in Danzig ernannt. Kurze Zeit später wird er Anfang Juni 1919 zum Marine-Regiment nach Kiel versetzt. Von hier kommt er vom 03.07.1919 bis zum 19.02.1920 als Bataillonskommandeur zum Küstenverteidigungs-Regiment, wird dann Kommandeur des II. Bataillons der III. Marine-Brigade und befindet sich bis zum 30.06.1920 beim Schiffsdetachment bei der Marinestation "Ostsee".
Es folgt der Posten eines Referenten bei der Reichsmarinedienststelle in Hamburg und am 18.05.1921 der des Chefs der Zentralabteilung bei der Marineschiffswerft in Wilhelmshaven.
Vom 03.11.1921 bis zum 30.11.1921 erhält er eine Baubelehrung auf dem Linienschiff "BRAUNSCHWEIG", zu dessen Kommandanten er am 01.12.1921 ernannt wird.
Bereits am 01.01.1922 wird er Bataillonskommandeur bei der Schiffsstamm-Division "Nordsee" und am 01.03.1922 1. Offizier auf dem Linienschiff "BRAUNSCHWEIG".
Seit dem 05.04.1922 Kommandeur des II. Küstenverteidigungs-Bataillons wird er am 01.05.1923 zum Fregattenkapitän befördert. In der Folge wird er am 26.09.1925 zum Kommandanten von Swinemünde ernannt und am 01.10.1925 zum Kapitän zur See befördert. In dieser Dienststellung wird er am 29.09.1928 verabschiedet.
Bereits am 01.04.1932 wird er reaktiviert und zum Reichskommissar beim Seeamt in Stettin und Stralsund ernannt und erhält kurz vor Kriegsbeginn den Posten des Abschnittsbefehlshabers "Kolberg".
Ab April 1941 steht er zur Verfügung beim Kommandierenden Admiral der Marinestation "Ostsee" und wird im Mai 1941 Marine-Befehlshaber "C" des Abschnitts Liepaja-Riga. Von hier wird er bereits am 07.11.1941 zur Verfügung des Kommandierenden Admirals der Marinestation "Ostsee" versetzt und wird 1942 in den Rang eines Konteradmiral erhoben. Von hier erfolgte am 28.02.1942 die Verabschiedung.
Franz Claassen gilt seit dem 02.05.1945 in Pommern als vermisst.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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