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Großer Kreuzer "VON DER TANN"

Technische Daten:
Stapellauf: 20.03.1909
Werft: Blohm&Voss, Hamburg
Wasserverdrängung/Standard: 19 370 t
Wasserverdrängung/Maximal: 21 300 t
Länge: 171,7 m
Breite: 26,6 m
Tiefgang: 9,17 m
Maschinenleistung: 79 007 PS
Geschwindigkeit: 27,4 kn
Besatzung: 923 Mann
Bewaffnung:
8 x 28-cm-Kanonen in Doppeltürmen
10 x 15-cm-Kanonen in Kasematten
16 x 8,8-cm-Kanonen
4 x 45-cm-Torpedorohre unter Wasser (eines am Heck, eines am Bug, zwei Seitenrohre)
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der Entwicklung vom ursprünglichen Typ des Panzerkreuzers zum Schlachtkreuzer in der englischen Marine durch den Invincible-Typ folgte die deutsche Marine durch
den bau des Großen Kreuzers "VON DER TANN" im Jahre 1907, diese Schlachtkreuzer waren Großkampfschiffe und besaßen eine Artillerie von der Stärke der Linienschiffe, um
größere Geschwindigkeiten zu erreichen, waren sie jedoch schwächer gepanzert und schlanker gebaut als Linienschiffe
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auf deutscher Seite begnügte man sich bei "VON DER TANN" noch mit dem 28-cm-Kaliber für die Hauptartillerie, weil man bei Versuchen festgestellt
hatte, daß diese Geschütze den englischen 30,5-cmKanonen nicht wesentlich unterlegen waren, jedoch erhielt das Schiff einen besseren Panzerschutz als seine englischen Artgenossen, während des Krieges wurden die
8,8-cm-Kanonen von Bord gegeben und durch vier 8,8-cm-Geschütze auf dem achteren Aufbaudeck ersetzt
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als erster Schlachtkreuzer der Kaiserlichen Marine wurde "VON DER TANN" am 01. September 1910 in Dienst gestellt, zu
Beginn des 1. Weltkriegs nahm der Große Kreuzer unter Admiral Hipper an den Vorstößen in die Deutsche Bucht und gegen die englische Küste teil, in der Skagerrakschlacht gelang es "VON
DER TANN", mit nur vier Salven den englischen Schlachtkreuzer "INDEFATIGABLE" zu versenken, Kommandant des Schiffes war damals Kapitän z. See Zenker, "VON
DER TANN" selbst erhielt vier Treffer, war aber bereits am 02. August 1916 wieder einsatzbereit, nach dem
Krieg wurde der Große Kreuzer in
Scapa Flow interniert und dort am 21.Juni
1919 von der eigenen Besatzung versenkt, den Engländern gelang 1930 die Bergung des Wracks, das dann bis 1934 in Rosyth verschrottet wurde
Buchhinweise:
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