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Torpedoboot V 156
Technische Daten:
Stapellauf: 29.02.1908
Bauwerft: A.G. "Vulkan", Stettin
Wasserverdrängung/Standard: 558 t
Wasserverdrängung/maximal: 691 t
Länge: 72,5 m
Breite: 7,8 m
Tiefgang: 3,03 m
Maschinenleistung: 10900 PS
Geschwindigkeit: 30,1 kn
Besatzung: 84 Mann
Bewaffnung:
2 x 8,8-cm-Torpedoboots-Kanonen
3 x 45-cm-Deckstorpedorohre
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das Torpedoboot V 156 gehörte zu einer Bauserie von 12 Booten, die 1907 von der Kaiserlichen Marine in Auftrag gegeben worden waren
und 1908 zur Auslieferung kamen, sie umfassten die Kennummern V 150 bis V 161
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am 21.07.1908 wurde das Torpedoboot V 156 in Dienst gestellt und bei den aktiven Torpedoboots-Flottillen eingesetzt, am Anfang des
1.WKs stand es bei den Küstensicherungsverbänden und führte Überwachungsaufgaben im Küstenverkehr der Handelsschifffahrt durch
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von 1916 bis 1918 tat das Boot dann Dienst bei der Schulflottille und wurde in dieser Zeit (am 24.09.1917)
in T 156 umbenannt, nach 1918 fand das Boot Verwendung als Tender und wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der Reichsmarine übernommen, dort bildete T 156 mit anderen alten Booten der
Kaiserlichen Marine den Kader für den Neuaufbau der Torpedobootswaffe
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von 1922 bis 1924 wurde das Boot bei der Marinewerft in Wilhelmshaven modernisiert, wobei es eine
verlängerte Back erhielt, die sein Aussehen wesentlich veränderte (siehe untere Skizze ), auch die Kriegsmarine behielt das Torpedoboot weiter im Dienst und verwendete es im II. Weltkrieg bei den
U-Boots-Schulflottillen in der Ostsee als Torpedofangboot, kurz vor der Kapitulation versenkte die eigene Besatzung das Boot am 03.05.1945 in Kiel, wo es nach
der Bergung anschließend verschrottet
wurde
Buchhinweise:
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