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in sozialdemokratischer Reichstagsfraktion herrschte Empörung darüber, dass Regierung Stresemann nichts gegen Rechtsdiktatur des Triumvirats in Bayern nichts unternahm, gegen kommunistische Regierungsbeteiligungen in Sachsen und Thüringen jedoch die Reichswehr einsetzte, am 02.11.1923 zieht SPD ihre Minister aus dem Kabinett zurück, als Reichskanzler am 23.11. bei Abstimmung über Vertrauensfrage erleidet er eine Niederlage, Konsequenz er tritt zurück, neuer Regierungschef einer bürgerlichen Minderheitsregierung (DDP, Zentrum/BVP, DVP), der Stresemann als Außenminister angehörte, wurde der Zentrumsführer Wilhelm Marx

das Jahr 1923 markierte Höhepunkt der krisenhaften Nachkriegsentwicklung in Deutschland, Hauptkrisen waren Ruhrbesetzung und durch passiven Widerstand verstärkte Währungszerrüttung, diese von außen in Republik getragene Doppelkrise wurde sowohl von außen wie auch von innen gelöst, Frankreich blieb aufgrund der überharten Handhabung der Reparationsfrage gegenüber Deutschland bei den Siegermächten isoliert und musste letztendlich einlenken, nach Abbruch des ( letztlich selbstzerstörerischen) passiven Widerstandes durchgeführte Währungsreform (getragen von Sozialdemokraten wie Deutschnationalen) wurde rasch ein Erfolg

bei übrigen Gefahren handelte es sich um gezielt ausgelöste Begleitkrisen, durch die die Verantwortlichen aus den Hauptkrisen zu profitieren versuchten aber meistens aus den selben Gründen scheiterten, „Deutscher Oktober“ wurde in Sachsen und Thüringen vorzeitig abgebrochen, „Marsch auf Berlin“ gelangte nicht über München hinaus und rheinische Separatismus brach zusammen, weil Akteure dilettantisch vorgingen, vor allem aber, weil kommunistische „Diktatur des Proletariats“ nach sowjet. Muster, eine rechtsradikale „Führerdiktatur“ nach italienischen Vorbild wie, auch eine den Interessen Frankreichs dienende Zerstörung der Reichseinheit, jeweils nur einer bestimmten Minderheit der Bevölkerung als erstrebenswertes Ziel galt. Darum Nachkriegskrisen 1923 auf ihrem Gipfel zugleich auch deren Ende

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