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Panzergrenadier-Division Leibstandarte SS "Adolf Hitler"
1. SS-Panzer-Division "Leibstandarte" LAH

Aufstellung:
17.03.1933 -
als Stabswache Berlin, zwischenzeitlich auch als SS-Sonderkommando Zossen bzw. Jüterbog bezeichnet
03.09.1933 -
Umbenennung in Adolf-Hitler-Standarte
09.11.1933 -
Umbenennung in Leibstandarte Adolf Hitler
13.04.1934 -
Umbenennung in Leibstandarte SS Adolf Hitler
15.08.1938 -
im Mob-Fall zur Verfügung des Oberbefehlshaber s des Heeres, die Einheiten wurden eingeteilt in Sturmbanne bzw. Stürme
15.07.1942 - Umgliederung in SS-Division (mot.) Leibstandarte SS Adolf Hitler
24.11.1942 - Umbenennung in Panzergrenadier-Division Leibstandarte SS Adolf Hitler
22.10.1943 - Division erhält eine Nummer und wird in 1. SS-Panzer-Division "Leibstandarte SS Adolf Hitler" umbenannt

Gliederung 1938:
Leibstandarte SS "Adolf Hitler" mit:

I. Sturmbann mit 1. - 4. Sturm
II. Sturmbann mit 5. - 8. Sturm
III. Sturmbann mit 9. - 12. Sturm
IG-Sturm
Panzerabwehr-Sturm
Kradschützen-Sturm

00.08.1940 - als verstärkte Leibstandarte SS Adolf Hitler um neuen IV. Sturmbann und Brigadetruppen erweitert

Gliederung 1940:
Leibstandarte SS "Adolf Hitler" mit:

I. Sturmbann mit 1. - 4. Sturm
II. Sturmbann mit 5. - 8. Sturm
III. Sturmbann mit 9. - 12. Sturm
IV. Sturmbann mit 17. - 20. Sturm
V. Sturmbann mit 1. - 4. Sturm aus alten IV. Sturmbann als Wachtruppe in Berlin

Aufklärungs-Abteilung LSSAH mit 3 Stürmen aus Kradschützen-Sturm LSSAH
Artillerie-Regiment LSSAH mit 2 Abteilungen
Pionier-Bataillon LSSAH
Nachrichten-Abteilung LSSAH
Nachschub-Kolonnen-Abteilung LSSAH

00.00.1941 - neuerliche Umgliederung im Protektorat; Umbenennung der Sturmbanne in Bataillone und der Stürme in Kompanien

Gliederung 1941:
Leibstandarte SS "Adolf Hitler"
mit:

I. Bataillon mit 1. - 5. Kompanie
II. Bataillon mit 6. - 10. Kompanie
III. Bataillon mit 11. - 15. Kompanie
IV. Bataillon mit 16. - 20. Kompanie
V. Bataillon mit 1. - 4. Kompanie als Wachtruppe in Berlin

Artillerie-Regiment LSSAH mit II. Abteilung und 7. Meß-Batterie
Schweres Bataillon LSSAH mit 1. - 3. Kompanie
Panzerjäger-Abteilung LSSAH
mit 2 Kompanien
Aufklärungs-Abteilung LSSAH
mit 4 Kompanien
Sturmgeschütz-Abteilung Schönberger mit drei Batterien
Flak-Abteilung LSSAH mit 3 Batterien
Pionier-Bataillon LSSAH mit 3 Kompanien
Nachrichten-Abteilung LSSAH
mit Fernsprech- und Funk-Kompanie
Divisions-Nachschubführer LSSAH

15.01.1942 - anstelle des mobilgemachten V. Bataillons, Aufstellung eines VII. Bataillons LSSAH als Wachtruppe für Berlin
21.02.1942 -
Befehl Hitlers zur Vorbereitung der Auffrischung und Neugliederung bis zum 01.03.1942 auf dem Truppenübungsplatz Sennelager. Dazu Verwendung des V. (Wach) Bataillon, Umbenennung des schweren Bataillons in Panzerjäger-Abteilung, Abteilung Schönberger wird Sturmgeschütz-Abteilung; Aufstellung einer neuen Panzer-Abteilung mit 3 mittleren Panzer-Kompanien war bis zum 01.02.1942 in Wildflecken aufzustellen. Leibstandarte verblieb jedoch in Südrussland und V. Bataillon wurde vor Leningrad verwendet (kam erst im Juni zur Standarte)
15.07.1942 -
Umgliederung der Standarte auf die SS-Division (mot.) Leibstandarte SS Adolf Hitler bei der 15. Armee
24.11.1942 - Umbenennung in Panzergrenadier-Division Leibstandarte SS Adolf Hitler

Gliederung 1942:
Infanterie-Regiment 1 LSSAH
mit I. - III. Btl.
Infanterie-Regiment 2 LSSAH mit I. - III. Btl.
Panzer-Regiment LSSAH mit I. - III. Abt.
Artillerie-Regiment LSSAH mit I. - III. Abt. + 1 Meß-Batterie
Aufklärungs-Abteilung LSSAH
mit 4 Kompanien + Panzerspäh-Kompanie
Panzerjäger-Abteilung LSSAH
mit 3 Kompanien
Flak-Abteilung LSSAH
mit 5 Batterien
Pionier-Bataillon LSSAH
mit 3 Kompanien
Sturmgeschütz-Abteilung LSSAH
mit 3 Batterien
Panzer-Nachrichten-Abteilung LSSAH
mit 2 Kompanien
Verpflegungsamt LSSAH

10.12.1942 - Infanterie-Regimenter werden umbenannt in Panzergrenadier-Regimenter
22.10.1943 - Division erhält eine Nummer und wird in 1. SS-Panzer-Division "Leibstandarte SS Adolf Hitler" umbenannt

Gliederung 1943:
SS-Panzergrenadier-Regiment 1 "LSSAH" mit I. - III. Btl.
SS-Panzergrenadier-Regiment 2 "LSSAH" mit I. - III. Btl.
SS-Panzer-Regiment 1 mit I. - II. Abt.
SS-Panzer-Artillerie-Regiment 1 mit I. - IV. Abt.
SS-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 1 mit 6 Kompanien
SS-Panzerjäger-Abteilung 1
mit 3 Kompanien
SS-Flak-Abteilung 1
mit 5 Batterien
SS-Panzer-Pionier-Bataillon 1
mit 4 Kompanien
SS-Sturmgeschütz-Abteilung 1
mit 3 Batterien
SS-Panzer-Nachrichten-Abteilung 1
mit 2 Kompanien
SS-Divisions-Nachschubtruppen 1
Feldgendarmerie-Kompanie LAH

00.04.1944 - Auffrischung in Belgien
00.09.1944 - Auffrischung der Division nach der Vernichtung im Kessel von Falaise bei Siegburg, SS-Werfer-Abteilung 1 wird der Division unterstellt
00.10.1944 -
SS-Feld-Ersatz-Bataillon 1 wird der Division unterstellt

Stellenbesetzung:

Kommandeur  
  SS-Oberstgruppenführer Joseph Dietrich 01.09.1939 - 04.07.1943
SS-Brigadeführer Theodor Wisch   04.07.1943 - 20.08.1944
SS-Brigadeführer Wilhelm Mohnke 20.08.1944 - 06.02.1945
SS-Brigadeführer Otto Kumm   06.02.1945 - 08.05.1945
 
  Stab  
  Ia SS-Standartenführer Wilhelm Keilhaus 13.08.1940 - 06.04.1941
  SS-Hauptsturmführer Rudolf Lehmann 06.04.1941 - 15.07.1942
SS-Standartenführer Wilhelm Keilhaus   15.07.1942 - 17.07.1942
SS-Hauptsturmführer Rudolf Lehmann   17.07.1942 - 00.04.1944
SS-Obersturmbannführer Erich Grensing   00.04.1944 - 02.09.1944
SS-Obersturmbannführer Dietrich Ziemssen   02.09.1944 - 00.12.1944
SS-Sturmbannführer Ralf Tiemann 00.12.1944 - 15.01.1945
SS-Obersturmbannführer Dietrich Ziemssen 00.03.1945 - 00.05.1945
01    
Offizier zbV.    
NSFO    
Ic    
03    
Dolmetscher Ic    
Mitarbeiter Ic    
Ib    
02    
03 SS-Untersturmführer Simon de Groot m. Meldg. v. 00.06.1944
Offizier Mun und Gerät    
Führer V-Trosse    
Beamter (R) Techn. Dienst    
IVa SS-Obersturmbannführer Richard Beuge m. Meldg. v. 00.10.1942
Mitarbeiter IVa    
Mitarbeiter IVa    
IVb SS-Sturmbannführer Dr. Adolf Jackl m. Meldg. v. 00.10.1944
Adjutant IVb    
IVc    
Adjutant IVc    
Kraftfahr-Offizier (V)    
Hilfsoffizier (V)    
Adjutant (IIa) SS-Sturmbannführer Fritz Beutler m. Meldg. v. 00.06.1944
Registrator    
III    
Urkunden-Beamter    
evang. Pfarrer    
kath. Pfarrer    
Kommandant Stabsquartier    
Zahlmeister (IVz)    
Kfz-Staffel-Führer    
Führer Musikzug    
Feldgendarmerie-Trupp    
SS-Kriegsberichterzug SS-Untersturmführer Walter Hofmann m. Meldg. v. 01.06.1944
         

Angehörige:

A B
   
C D
   
E F
   
G H
Gürten, Josef - SS-Rottenführer Heurich, Franz - SS-Obersturmführer d.R. ??./"LSSAH"
Hinz, Franz - SS-Sturmmann
I J
  Janzen, Horst - SS-Hauptscharführer ??./1. SS-PD "LSSAH"
K L
Kämpf, Hans-Georg - ??./"LSSAH"
Kleiner, Dieter - SS-Funker
Leroux, Konrad - SS-Obersturmbannführer
M N
Mann, Max - SS-Oberfunker
Martens, Helmut - SS-Hauptsturmführer
Maydell, Walter von - SS-Untersturmführer ??./"LSSAH"
Nagel, Karl Heinz - SS-Untersturmführer ??./1. SS-PD "LSSAH"
O P
   
Q R
  Rittig, Josef - SS-Funker
S T
Schenk, Ernst Dr. - SS-Obersturmführer III./1. SS-D "LSSAH"
Scholz, Helmut
- SS-Untersturmführer ??./1. SS-PD "LSSAH"
Schreier, Gerhard
- SS-Panzergrenadier ??./1. SS-PD "LSSAH"
Seite, Hans-Georg
- SS-Obersturmführer Stab/1. SS-PD "LSSAH"
Timm, Kurt - SS-Hauptscharführer ??./1. SS-PD "LSSAH"
U V
  Vahle, Werner - SS-Hauptsturmführer ??./"LSSAH"
W XYZ
Wangenheim, Hans-Ulrich von - SS-Untersturmführer, SS-Kriegsberichterzug
Weidemann, Johannes - SS-Untersturmführer, SS-Kriegsberichterzug
Weiler, Josef - SS-Unterscharführer 5./E "LSSAH"
Wicklmayr, Dr. Karl - SS-Untersturmführer, SS-Kriegsberichterzug
Wünschel, Walter - SS-Funker
 

Kriegseinsätze:

1939

Bereitstellung im Verband der 17. Infanterie-Division ostwärts Bernstadt in Schlesien. Durchbruch durch die polnischen Grenzstellungen bei Boleslawiec und Wieruszow. Vormarschkämpfe über Pabianice (Rzgow, Wola Rakowka), nördlich Rawa Mazowiecka vorbei in Richtung auf Warschau (Nadarzyn), Angriffskämpfe im Raum Oltarzew (beiderseits der Straße Blonie-Warschau) und bei Swiencice.
Einsatz am Bzura-Abschnitt und Abwehr polnischer Durchbruchsversuche. Einsatz im Raum südlich Modlin und Angriffskämpfe gegen die Festung Modlin,
Die Leibstandarte wurde am 28.09. herausgelöst und in das Protektorat Böhmen und Mähren abtransportiert.

1940

Bereitstellung der Leibstandarte im Raum westlich Rheine. Angriffskämpfe im Raum Oldenzaal und Hengelo. Vormarschkämpfe über Rijssen, Raalte und Zwolle in den Raum Deventer-Zutphen. Einsatz im Kampfraum Rotterdam.
Vormarschkämpfe über Hertogenbosch, Gertruidenberg, Moerdijk auf Rotterdam. Vorstoß durch das brennende Rotterdam in Richtung auf Den Haag über Overschie und Delft.
Die Leibstandarte verlegte ab 16.05. über Arnheim und Namur in den Raum Valenciennes. Angriffskämpfe um den Mormal-Wald, am Aa-Kanal (Wattenberg), bei Bollezelle, Ledringhem, Esquelbecq und im Raum Wormhoudt. Vorstoß bis zur Straße Oost Cappel-Rexpoide im Kampfraum Dünkirchen.
Ende Mai 1940 (29.05.) wurde die Leibstandarte in den Raum Cambrai verlegt.
Schlacht in Frankreich. Vormarschkämpfe über die Avre beiderseits Roye, durch den Wald bei Villerscoterets, über die Ourcq bei La Ferte Milon, über Gandelu, Chateau Thierry, Ste. Aulde (Marne-Brückenkopf), über Montmirail, die Seine, weiter zur Loire im Raum Nevers.
Verfolgungskämpfe südlich der Loire, über den Allier bei Moulins, St. Pourgain-Gannat auf Clermont-Ferrand. Einnahme der Stadt und Vorstoß in Richtung auf St. Etienne.
Ende Juli wurde die Leibstandarte nach Lothringen in den Raum Metz verlegt und in ein verstärktes Regiment umgegliedert.

1941

Balkanfeldzug: Bereitstellung im Raum Küstendil. Vormarschkämpfe auf Skoplje, nach Süden abdrehend in Richtung auf Prilep. Vorstoß auf Monastir und Einnahme der Stadt. Kämpfe um den Javat-Paß, um den Klidi-Paß und um den Klisura-Paß.
Angriffskämpfe bei Vevi, Ptolemais und am Aliakmon (Servia, Grevena). Kämpfe im Raum Kastoria und am Metsovon-Paß. Verfolgungskämpfe über Joannina zur Enge von Korinth.
Übergang auf den Peloponnes bei Navpaktos. Einnahme von Patras. Verfolgung über Pyrgos, Olympia, Tripolis auf Kalamata.

Ostfeldzug: Bereitstellung als Reserve der 1.Panzer-Armee im Raum ostwärts Zamosc. Vormarsch über Annopol, Ustilug, Wladimir Ulinskij, Tortschin in den Raum Luzk. Vormarschkämpfe über Klewan auf Rowno. Kämpfe im Raum nördlich Romanow, bei Marschilewsk, Zwiahel (Nowograd Wolinskij) und bei Sokolow. Vormarsch über Shitomir, Korostyschew in den Raum Kopylow.
Vorstoß auf Uman und Kämpfe im Raum Talnoje-Nowo Archangelsk (Laschtschewoje). Vorstoß über den Ingul bei Kirjanowka, weiter über Nowo Poltawka in den Raum Sasselje. Kämpfe in und um Sasselje und bei Ssnigirewka am Ingulez. Angriff auf Chersson und Einnahme der Stadt. Dnjepr-Übergang nördlich Chersson und Verfolgungskämpfe in der Nogaischen Steppe bei Nowaja Majatschka, Kalantschak, Tschaplinka. Durchbruchsschlacht bei Perekop. Abwehrkämpfe bei Malaja Beloserka. Angriffskämpfe an den Ssiwash-Engen bei Saljkoff und bei Genitschesk.
Vorstoß auf Melitopol. Kämpfe bei Akimowka. Angriffs- und Abwehrkämpfe gegen durchgebrochene Feindkräfte bei Balki und Jelisawetowka. Abwehrschlacht bei Melitopol. Kämpfe bei Fedorowka und Terpeniye.
Vormarschkämpfe über Astrachanka, Nowo Spasskoje, Inriewka auf Berdjansk und Einnahme der Stadt. Angriff auf und Einnahme von Mariupol. Kämpfe zwischen Mariupol und dem Mius westlich Taganrog. Angriff auf und Einnahme von Taganrog. Vorstoß auf Rostow und Einnahme der Satdt. Abwehrkämpfe um und in Rostow (Don-Brücke) und Absetzen auf die Mius-Stellung.

1942

Verteidigung in der Mius-Ssambek-Stellung.
Im Mai wurde die Leibstandarte aus der Mius-Front herausgelöst, bis Anfang Juli 1942 im Küstenschutz am Asowschen Meer eingesetzt und anschließend nach Frankreich abtransportiert.
Anfang November wurde die Division an der deutsch/franz. Demarkationslinie zum Einsatz im unbesetzten Frankreich bereitgestellt. Besetzung des französischen Kriegshafens Toulon und Küstenschutz an der Mittelmeerküste.

1943

Anfang Januar 1943 erfolgte der Abtransport der Division an die Ostfront zur Heeresgruppe B, später zu Süd.
Bereitstellung als OKH-Reserve bei der Heeresgruppe Don. Einsatz im Kampfraum Charkow. Abwehrkämpfe beiderseits Tschugujew am Donez, im Raum Kupjansk und am Oskol. Rückzugskämpfe auf Charkow (Smijew, Wodjanoje, Alexejewka). Abwehrkämpfe um Charkow (Ossnowa) und Räumung der Stadt. Vorstoß auf Nowo Moskowsk und Pawlograd.. Kämpfe im Raum Losowaja, Jurewka, Jefremowka und Krassny.
Kämpfe im Raum südlich Nowaja Wodolaga, bei Jeremejewka, Starowerowka und Stanitschnij. Angriffs- und Abwehrkämpfe im Mesha-Abschnitt, bei Moskalzowy, Ljaschowka, Gawrilowka und bei Bridok.
Angriffskämpfe auf Charkow über Peressetschnaja-Polewaja und Rückeroberung von Charkow (12. bis 14.03.). Angriff über Rogan auf Tschugujew und Einnahme der Stadt. Kämpfe bei Tschugujew, Woltschansk und Belgorod.
Ende März wurde die Division herausgezogen und im Raum Charkow aufgefrischt.
Unternehmen "Zitadelle". Die Division wurde Ende Juni (Angriffsbeginn 05.07.) im Raum Belgorod-Tomarowka bereitgestellt. Angriff in Richtung auf Obojan. Kämpfe bei Beresow, Jakolewo, Pokrowka und Panzerschlacht bei Prochorowka.
Nach Abbruch der Offensive verlegte die Division in den Raum Isjum und wurde ab 28.07. nach Italien abtransportiert.
Einsatz der Division im Raum Parma-Reggio-Mantua-Südspitze Gardasee. Sicherung des oberitalienischen Raumes gegen Banden. Teile der Division wurden im Raum Fiume zur Partisanenbekämpfung eingesetzt.

Anfang November 1943 verlegte die Division aus dem oberitalienischen Raum an die Ostfront und wurde im Raum Shitomir-Kiew eingesetzt.

1944

Angriffs- und Abwehrkämpfe an der Straße Shitomir-Kiew (Brusiloff) und im Raum Radomyschl-Tschernjachow. Rückzugskämpfe über Sorokow, den Teterew, über Tschepowitschi und Tschudnow in den Raum Berditschew-Ljubar (Krassnopol, Iwanopol).
Angriffskämpfe ostwärts Winniza und mit Teilen im Raum Uman in Richtung auf Korssun (Entsatzangriff gegen den Kessel von Tscherkassy).
Einsatz im Raum südlich Jampol. Abwehr- und Rückzugskämpfe bei Basilija-Kupel, bei Fridrichowka und im Raum nördlich Satanow (Kampfraum Tarnopol).
Nach den Rückzugskämpfen im "wandernden Hube-Kessel der 1. Panzer-Armee" wurde die Division Ende März herausgelöst und in den Westen abtransportiert (Auffrischung im Raum Turnhout nordostwärts Antwerpen).
Ab 08.06.verlegte die Division an die Invasionsfront und wurde ab 19.06.im Raum Evreux-Dreux bereitgestellt. Einsatz im Kampfraum Caen. Angriffskämpfe mit Teilen im Raum Cheux-Ranray.
Bereitstellung der gesamten Division im Raum St. Aignan, beiderseits der Straße Falaise-Caen. Angriffs- und Abwehrkämpfe bei Frenouville, Bourguebus und bei Verrieres.
Einsatz im Raum nördlich Mortain. Kämpfe bei Juvigny und Panzerschlacht nördlich Mortain. Einsatz im Verband der Gruppe Eberbach nordwestlich von Alengon. Angriffs- und Abwehrkämpfe im Raum Falaise-Argentan, bei Ranes, Vieux-Pont und Chambois. Rückzugskämpfe über die Orne in den Raum Evreux-Pacy. Kämpfe bei Conches. Rückzugskämpfe über die Seine, nördlich Beauvais vorbei, über Roye, Marle, Avesnes und Beaumont nach Belgien, weiter über Jemelle, Rochefort, südlich Lüttich vorbei auf die Reichsgrenze.
Die Reste der Division, in einer Kampfgruppe zusammengefasst, werden in der Schneeifel nördlich Prüm eingesetzt.
Im September wurde die Kampfgruppe aus der Front herausgelöst, zunächst im Raum Siegburg und Ende Oktober im Raum nördlich Bramsche aufgefrischt.

1945

Ardennen-Offensive. Angriffskämpfe bei Losheim, Lanzerath und Andler (Kampfraum St.Vith), bei Stavelot und im Raum La Gleize-Stoumont. Vorstoß auf Bastogne. Rückzugskämpfe über Malmedy und St.Vith in die Eifel. Die Division wurde am 18.01. herausgelöst und im Raum Euskirchen-Flammersheim aufgefrischt.
Ab 24.01. wurde die Division zunächst nach Mitteldeutschland, dann jedoch über Österreich nach Ungarn verlegt.
Einsatz im Gran-Brückenkopf. Angriffs- und Abwehrkämpfe bei Nem.Seldin, am PariszkyKanal bei Sarkan, im Raum Muszla und bei Darmoty-Kemend. Die Division verlegte über Komorn-Raab in den Raum nördlich Veszprem.
Bereitstellung für das Unternehmen "Frühlingsgewitter". Angriffskämpfe am Sarviz-Kanal bei Soponya, im Raum Kislang und am Sio-Kanal bei Simontornya. Kämpfe im Brückenkopf Simontornya und bei Saregres. Einsatz im Raum Varpalota (ostwärts Stuhlweißenburg). Kämpfe beiderseits Inota und bei Varpalota. Rückzugskämpfe über Tee, Hajmasker, Bakonybel-Kislöd, über Papakovacsi in den Raum Noszlop. Ausbruchskämpfe aus dem Kessel Noszlop in Richtung Marczal-Kanal. Rückzugskämpfe über die Raab, über die Bahnlinie Ivanegerszeg-Vamos Csalad, südlich Iwan vorbei, über Lövö auf die Grenzschutzstellung südostwärts Ödenburg, weiter über Wiener Neustadt, Unter Piesting, Enzesfeld, Berndorf-Pottenstein und Neuhaus in den Raum südlich St.Pölten.
Die Reste der Division kamen teils in amerikanische, teils in sowjetische Gefangenschaft.

Unterstellungen:

1939 September XIII. AK 8. Armee HG Süd Osten Polen
1940 Mai X. AK 18. Armee HG B Westen Niederlande
  Juni XXXXIV. AK 6. Armee HG B Westen Frankreich
Juli z. Vfg. HG C Westen Lothringen
August XXXXV. AK 1. Armee HG C Westen Lothringen
September/Oktober XXV. AK 1. Armee HG C Westen Lothringen
November XXV. AK 1. Armee HG D Westen Lothringen
Dezember LX. AK 1. Armee HG D Westen Lothringen
1941 Januar/Februar LX. AK 1. Armee HG D Westen Lothringen
  März XIV. AK 12. Armee - Südosten Bulgarien
April/Mai XXXX. AK 12. Armee - Südosten Griechenland
Juni BdE, Auffrischung im Protektorat
Juli z. Vfg. 1. Panzer-Armee HG Süd Osten Shitomir
August XXXXVIII. AK 1. Panzer-Armee HG Süd Osten Uman
September z. Vfg. 11. Armee HG Süd Osten Cherson
Oktober XXX. AK 11. Armee HG Süd Osten Perekop
November/Dezember III. AK 1. Panzer-Armee HG Süd Osten Rostow, Mius
1942 Januar III. AK 1. Panzer-Armee HG Süd Osten Mius
  Februar/Mai XIV. AK 1. Panzer-Armee HG Süd Osten Mius
Juni z. Vfg. 1. Panzer-Armee HG Süd Osten Mius
Juli III. AK 1. Panzer-Armee HG Süd Osten Rostow
August/Oktober SS-PK 15. Armee HG D Westen Normandie
als SS-Panzergrenadier-Division "LSSAH"
  November/Dezember z. Vfg. Auffrischung HG D Westen Normandie
1943 Januar z. Vfg. Auffrischung HG D Westen Normandie
  Februar z. Vfg. OKH HG B Osten
März SS-PK 4. Panzer-Armee HG Süd Osten Charkow
April z. Vfg. Armee-Abteilung Kempf HG Süd Osten Charkow
Mai/Juni Auffrischung Raum Charkow HG Süd Osten Charkow
Juli II. SS-AK 4. Panzer-Armee HG Süd Osten Belgorod
August z. Vfg. - HG B Süden Oberitalien
September/November II. SS-AK - HG B Süden Oberitalien
als 1. SS-Panzer-Division "LSSAH"
  Dezember XXXXVIII. AK 4. Panzer-Armee HG Süd Osten Shitomir
1944 Januar XXXXVIII. AK 4. Panzer-Armee HG Süd Osten Winniza
  Februar z. Vfg. 1. Panzer-Armee HG Süd Osten Tscherkassy
März z. Vfg. 8. Armee HG A Osten Tscherkassy
April XXIV. AK 1. Panzer-Armee HG Nordukraine Osten Tarnopol
Mai z. Vfg.

OKW

Westen Belgien
Juni Auffrischung 15. Armee HG B Westen Belgien
Juli I. SS-PK Panzergruppe West HG B Westen Normandie
August LXXX. AK 1. Armee HG B Westen Lothringen
September I. SS-PK 7. Armee HG B Westen Eifel
Oktober LXVI. PK 7. Armee HG B Westen Eifel
November Auffrischung Westfalen (BdE)
Dezember z. Vfg. 6. Panzer-Armee OB West Westen Eifel
1945 Januar XXXIX. AK 5. Panzer-Armee HG B Westen Ardennen
  Februar FH (V.) 8. Armee HG Süd Osten Ungarn
März z. Vfg. HG Süd Osten Ungarn
April I. SS-PK 6. Panzer-Armee HG Süd Osten Österreich
Mai I. SS-PK 6. Panzer-Armee Ostmark Osten Österreich

Ersatz:

Quellen:

  • Georg Tessin

Buchhinweise: