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10,5-cm-Flak 38

 

 

 

 

 

 

 

Technische Daten:

Kaliber: 105 mm
Rohrlänge:
6.648 mm
Gezogener Teil:
5.531 mm
Feuerstellung Länge:
8.420 mm
Feuerstellung Höhe:
2.900 mm
Feuerstellung Breite:
2.450 mm
Gewicht Fahrstellung:
14.600 kg
Gewicht Feuerstellung:
10.240 kg
Mündungsgeschwindigkeit:
880 m/sec.
Schussweite Maximal:
17.500 m
Schusshöhe Maximal:
12.100 m

Diese schwere Fla-Waffe wurde ursprünglich von der Marine entwickelt, denn diese hatte als einziger Truppenteil der Reichswehr die Erlaubnis derartige Geschütze zu entwickeln. Nach 1933 gab die Luftwaffe ein schweres Fla-Geschütz in Auftrag. Die ersten Versuchsbatterien wurden 1937/38 in Dienst gestellt. Einige dieser Kanonen wurden auf offenen Eisenbahnloren montiert, oder fanden in den ersten Kriegsmonaten Verwendung in der Luftverteidigung von Reichsstädten und Industriegebieten. Die Pivotsockellafette wurde mit elektrisch angetriebenen Richtmaschinen und einer automatischen Ladeeinrichtung versehen. Die Feuerleitung selbst erfolgte dabei wie bei der 8,8-cm-Flak 18.
In der Folge wurden verschiedene Änderungen durchgeführt, wonach das Geschütz die Bezeichnung 10,5-cm-Fla 39 erhielt. Das Geschütz erwies sich der 8,8-cm-Flak 41 ballistisch als unterlegen, so das die Fertigung eingestellt werden sollte.
Da die Produktion der 8,8-cm Kanone jedoch nicht befriedigte, wurden selbst 1944 noch immer 60 - 80 Kanonen monatlich ausgeliefert.
Kanonen solcher Art wurden in der Regel in Batterien zu vier Geschützen eingesetzt. Ferner bei der Marine und als ortsfeste Geschütze auf Sockellafetten.
Die Geschütze zeigten viele Fehler, da die elektrischen Teile nicht perfekt funktionierten und die Truppe erst praktische Erfahrungen sammeln musste. Die gemachten Erfahrungen und Ergebnisse mündeten dann in die o.g. 10,5-cm-Flak 39.

Buchhinweise: