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8,8-cm-Flak 18

Technische Daten:

Kaliber: 88 mm
Rohrlänge:
4.930 mm
Schussgeschwindigkeit/min:
15 - 20
Länge in Feuerstellung:
7,62 m
Gewicht in Feuerstellung: 5.000 kg
Gewicht in Fahrstellung:
7.200 kg
Schussweite maximal:
14.680 m
Schusshöhe maximal:
10.600 m
Zünderreichweite: 10.600 m

Dieses Geschütz gehört zu den wirkungsvollsten und gefürchtetsten Waffen im Erdkampf des 2. Weltkriegs, tausende Panzer wurden mit ihr vernichtet ebenso wie hunderte Flugzeuge.

Sie wurde seit 1928 als Krupp-Gerät entwickelt und stellte den Ersatz für die 7,5-cm-Flak L/60 dar. Jeweils vier Geschütze gehörten zu einer Batterie.
Im Jahre 1933 wurde die Version 18 an die Truppe ausgegeben, wobei die Kanone in der Heimat auch ortsfest eingesetzt wurde. Laufende Verbesserungen führten schließlich zur 1937 eingeführten 8,8-cm-Flak 36. Die 18èr Versionen wurden dann , so weit als möglich, auf den Stand der neueren geschützte gebracht.

Das Rohe bestand aus einem abschraubbaren Bodenstück und das Mantelrohr aus einem durchgehenden Seelenrohr. Es wurde ein selbsttätiger und selbstspannender Schubkurbelverschluß, der vollautomatisch war, eingebaut.
Das Übertragungssystem funktioniert mittels Lampen und Folgezeiger. Es gab eine getrennte Zünderstellmaschine und eine Ladeschale mit Ansetzer, der aber von der Truppe meist abgebaut wurde. Die zentrale Feuerleitung erfolgte durch das Kommandogerät (Kommandohilfsgerät), das für die gesamte Batterie zuständig war. Ab dem Jahr 1940 wurde dazu auch ein Funkmeßgerät (Radar) eingesetzt.
Die Kanone fahr fahrbar mit dem Sonderanhänger 201.

Das Geschütz bewährte sich bei ersten Einsätzen im allgemeinen gut. So bestand es seine Feuertaufe im Spanischen Bürgerkrieg, wo es große Anerkennung fand. Die abgesetzte Zünderstellmaschine und die Ladeschale hingegen befriedigten nicht. Ebenso stieg der Rohrverschleiß bei der Verwendung von Kupferführungsringen hoch an, so daß mit der Version 36 ein geteiltes Seelenrohr eingeführt wurde.

Buchhinweise: