Dieses Geschütz
gehört zu den wirkungsvollsten und gefürchtetsten Waffen im Erdkampf des
2. Weltkriegs, tausende Panzer wurden mit ihr vernichtet ebenso wie hunderte
Flugzeuge.
Sie wurde seit 1928 als
Krupp-Gerät entwickelt und stellte den Ersatz für die 7,5-cm-Flak L/60 dar.
Jeweils vier Geschütze gehörten zu einer Batterie.
Im Jahre 1933 wurde die Version 18 an die Truppe ausgegeben, wobei die
Kanone in der Heimat auch ortsfest eingesetzt wurde. Laufende Verbesserungen
führten schließlich zur 1937 eingeführten 8,8-cm-Flak 36. Die 18èr Versionen
wurden dann , so weit als möglich, auf den Stand der neueren geschützte
gebracht.
Das Rohe bestand aus
einem abschraubbaren Bodenstück und das Mantelrohr aus einem durchgehenden
Seelenrohr. Es wurde ein selbsttätiger und selbstspannender
Schubkurbelverschluß, der vollautomatisch war, eingebaut.
Das Übertragungssystem funktioniert mittels Lampen und Folgezeiger. Es gab
eine getrennte Zünderstellmaschine und eine Ladeschale mit Ansetzer, der
aber von der Truppe meist abgebaut wurde. Die zentrale Feuerleitung erfolgte
durch das Kommandogerät (Kommandohilfsgerät), das für die gesamte Batterie
zuständig war. Ab dem Jahr 1940 wurde dazu auch ein Funkmeßgerät (Radar)
eingesetzt.
Die Kanone fahr fahrbar mit dem Sonderanhänger 201.
Das Geschütz bewährte
sich bei ersten Einsätzen im allgemeinen gut. So bestand es seine Feuertaufe
im Spanischen Bürgerkrieg, wo es große Anerkennung fand. Die abgesetzte
Zünderstellmaschine und die Ladeschale hingegen befriedigten nicht. Ebenso
stieg der Rohrverschleiß bei der Verwendung von Kupferführungsringen hoch
an, so daß mit der Version 36 ein geteiltes Seelenrohr eingeführt wurde.
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