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Junkers Ju 290

 

 

 

 

Technische Daten:

Baujahr: 1943
Verwendungszweck:
Aufklärer/Bomber
Besatzung:
9 Mann
Triebwerk:
BMW 801 E, 4 x 1750 PS
Spannweite:
42 m
Länge:
28,64 m
Höhe:
6,83 m
Fluggewicht:
42 000 kg
Nutzlast:
10 000 kg
Höchstgeschwindigkeit:
445 km/h
Landegeschwindigkeit:
120 km/h
Reichweite:
2000 km
Gipfelhöhe:
5000 m
Bewaffnung:

6 x MG 151/20, 20mm

1942 begann man bei Junkers mit dem Umbau der Ju 90 zu einem neuen Transporter mit größeren Möglichkeiten, Ausgangsmuster war die Ju 90 V7, die aber bis auf den Rumpf ein völlig neues Flugzeug darstellte, zwischen Flügelhinterkante und Leitwerk war im Rumpf eine sogenannte Trapoklappe eingebaut worden, die beim Ausfahren das Heck soweit anhob, das Pkw, leichte Fla-Geschütze und Pak eingefahren werden konnten, mit vergrößerten Fallschirmen konnte man auch schwere Lasten abwerfen, etwa Triebwerke, am nächstem Prototyp der Ju 90 V8 wurden dann Einbauten und Waffenstände erprobt, der "Fliegerführer Atlantik" sah in dieser Maschine eine Alternative zur FW 200 C, so wurde nun ein großes Ju 290-Programm unter Flugkapitän Major d.R. Otto Brauer gestartet, dieser flog bereits den ersten deutschen Großraumtransporter die Junkers G 38

9 Ju 290 Maschinen der Anfangsproduktion wurden nach Afrika geschickt, eine dieser Maschinen wurde auch bei der Luftversorgung Stalingrads eingesetzt, wobei sie samt der Lufthansa-Besatzung verloren ging

außer der Version A-1 (Transporter) entstanden die Zwischenlösungen A-2 und A-3,  als Fernaufklärer und Fernbomber eingesetzt diente dann die Version A-5 mit verstärkter Bewaffnung, nach dem Bau von 18 Maschinen lief die Produktion in Dessau aus, eine Maschine des Typs Ju 290 A-5 flog unter der Bezeichnung Letov L 290 "Orel" (Adler) in der Tschechoslowakei als Transporter