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Leichter Kreuzer "KÖLN"

 

 

 

 

Technische Daten:

Stapellauf: 23. Mai 1928
Werft:
Reichsmarine-Werft, Wilhelmshaven
Wasserverdrängung/Standard:
6650 t
Wasserverdrängung/Maximal:
8130 t
Länge:
174 m
Breite:
15,3 m
Tiefgang:
6,3 m
Maschinenleistung:
68 800 PS auf zwei Schrauben
Geschwindigkeit:
32 kn
Besatzung.
650 Mann
Bewaffnung:

9 x 15-cm-Kanonen in Drillingstürmen
6 x 8,8-cm-Flak in Doppellafetten
8 x 3,7-cm-Flak in Doppellafetten
diverse 2-cm-Flak
12 x Torpedorohre 53,3-cm-im Dreiersatz
1 x Katapult mit 2 Seeflugzeugen Arado 196

am 15. Februar 1930 stellte Fregattenkapitän v. Schröder den dritten und letzten Kreuzer der K-Klasse, die "KÖLN", in Dienst, sie wurde zu dieser Zeit als neuester Kreuzer das Flaggschiff des BdA (Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte), in den Jahren 1932/33 wurde die "KÖLN" dem Inspekteur des Ausbildungswesens als Schulkreuzer unterstellt, ihre Auslandsreisen führte sie bis nach Ostasien und Australien

während der spanischen Kriegswirren wurde das Schiff in diesen Gewässern zu Schutz- und Kontrollaufgaben eingesetzt, der Ausbruch des 2. Weltkrieges fand den Kreuzer beim Verband der Aufklärungskräfte unter dem Kommando von Vizeadmiral Densch, der Verband sicherte während des Polenfeldzuges die Danziger Bucht und die Seewege nach Ostpreußen, beim Norwegenfeldzug war "KÖLN" das Flaggschiff des BdA, Konteradmiral Schmundt, der die Kampfgruppe zur Besetzung Bergens führte, die "KÖLN" löste diese Aufgabe unbeschädigt

im Jahre 1941 wurde der Kreuzer zur Unterstützung der Heerestruppen bei der Eroberung der baltischen Inseln eingesetzt, von 1942 bis 1943 war die "KÖLN" in Norwegen stationiert, um gegen den englisch-russischen Geleitverkehr eingesetzt zu werden, nach zwischenzeitlicher Außerdienststellung und Werftliegezeit diente "KÖLN" ab 1944 der Ausbildung von Kadetten, sie wurde zu Minenunternehmungen eingesetzt und deckte die deutschen Geleitwege nach Südnorwegen, in der Neujahrsnacht 1944/45 wurde der Kreuzer bei einem britischen Luftangriff durch Nahtreffer so schwer beschädigt, daß er in die werft nach Wilhelmshaven musste, hier wurde er am 3. März 1945 im Bauhafen nochmals so schwer getroffen, daß er auf ebenem Kiel sank und außer Dienst gestellt wurde, die noch feuerbereiten Türme beschossen in den letzten Tagen des Krieges noch die auf Wilhelmshaven anrückenden englischen Streitkräfte, 1946 wurde das Wrack verschrottet