
Technische Daten:
Stapellauf: 01. April 1933
Bauwerft: Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven
Wasserverdrängung/Standard: 11.700 t
Wasserverdrängung/maximal: 15.900 t
Länge: 188 m
Breite: 20,7 m
Tiefgang: 7,2 m
Maschinenleistung: 55.400 PS auf 2 Schrauben
Geschwindigkeit: 28 kn
Besatzung: 1150 Mann
Bewaffnung:
6 x 28-cm-Kanonen im Drillingsturm
8 x 15-cm-Kanonen in Einzellafetten
6 x 10,5-cm-Flak in Doppellafetten
8 x 3,7-cm-Flak in Doppellafetten
20 x 2-cm-Flak
1 x Katapult mit 2 Seeflugzeugen Arado 196
8 x Torpedorohre 53,3-cm in Vierersätzen
der damalige Kapitän z. See Marschall stellte am 12. Dezember 1934 das 2. Panzerschiff der
Deutschland-Klasse in Dienst, schneller als die damaligen Großkampfschiffe und stärker bewaffnet als die entsprechenden schnellen Schiffe anderer Nationen, hatten diese Panzerschiffe einen ungewöhnlich großen Fahrbereich
von fast 20.000 Seemeilen und waren die ersten großen, mit Dieselmotoren betriebenen Kriegsschiffe der Welt, ein Vorteil dieser Antriebsanlagen war, daß sie erheblich schneller betriebsklar waren und eher ihre
Höchstgeschwindigkeit erreichen konnten als die vom Anwärmen der Turbinen abhängigen anderen Schiffstypen
seiner ersten scharfen Granaten feuerte "ADMIRAL SCHEER" bereits am 31. Mai 1937 auf die Hafenanlagen der spanischen
Stadt Almeria, als Vergeltung für den Bombenangriff auf ihr Schwesterschiff "DEUTSCHLAND"
Anfang des Krieges wurden zur Angleichung der Silhouette an die "DEUTSCHLAND" der pyramidenförmige
Turmmast entfernt und durch einen der "DEUTSCHLAND" ähnlichen Gefechtsmast ersetzt
vom 23. Oktober 1940 bis 1. April 1941 führte "ADMIRAL SCHEER" erfolgreichen
Handelskrieg im Atlantischen und Indischen Ozean, unter dem Kommando von Kapitän z. See Krancke versenke es 17 gegnerische Handelsschiffe mit 113.000 BRT, nach der Rückkehr von dieser
Unternehmung wurde der Schwere Kreuzer anfangs in der Ostsee und später im Nordmeer eingesetzt, zum Ende des Krieges war "ADMIRAL SCHEER" wieder in der Ostsee und an der Räumung der deutschen
Ostgebiete beteiligt, am 09. April 1945 wurde der Kreuzer an der Einfahrt Dockhafen in Kiel von schweren britischen Spezialbomben getroffen und kenterte